Hallo minimaus,
ich finde Dein Trinkverhalten auch sehr gefährlich. Du bist Dir der macht des Alkohols bewußt und setzt ihn ganz bewußt für eine Zwecke ein. Es ist natürlich einfach sich bei jeden Problem"abzuschießen" ändern tust Du damit gar nichts. Du hast geschrieben Du trinkst immer ein bißchen, wenn es sich ergibt. Gehe ich recht in der Annahme das es mittlerweile fast jeden Tag so ist, dass Du ein bißchen trinkst? Ob Du wiklich alkoholkrank bist kann ich Dir natürlich auch nicht sagen, aber du bist zumindest im höchsten Maße suchtgefährdet. Wenn ein Mitglied meint er würde niemals zu einem Therapeuten gehen, dann ist es seine Sicht der Dinge, obwohl ich für grob fahrlässig halte, jemand der Hilfe sucht diesen Schritt auszureden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, ich selbst bin Alkoholiker, allerdings seit fast 11 Jahren trocken. Den Vorschlag zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen halte ich für wichtig. Du kannst auch zu einem Meeting von einer Selbsthilfegruppe von Alkoholikern gehen, die werden Dir einiges dazu erzählen können. Ein Tipp von mir, versuche mal einen Monat ohne Alkohol auszukommen und höre in Dich hinein, wie Du Dich dabei fühlst. Solltest Du Entzugserscheinungen bekommen, Schweißausbrüche, zittrige Hände, eine gesteigerte Unruhe, dann solltest Du schnellstens zum Arzt gehen und Dich in ein Krankenhaus einweisen lassen. Ein kalter Entzug könnte unter Umständen tödlich enden.
Gruß battlemönch
"Die Welt macht also langsam doch Fortschritte, vor 300 Jahren hätte man mich noch mitverbrannt."Sigmund Freud (1865 - 1939)