Wednesday, September 8th 2010, 1:48pm

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minimaus

Beginner

Date of registration: Jul 17th 2010

Posts: 6

1

Saturday, July 17th 2010, 10:07pm

Alkoholsucht?

Ich trinke eig immer wenn's mir extrem schlecht geht,kann mir auch eig kein anderes Mittel mehr vorstellen,was mir hilft außer halt zu trinken.So Party-mäßig trinke ich seit ca.2 Jahren mind einmal die Woche viel und sonst halt immer ein bischen,wo es sich halt gerade ergibt.Auf das Partytrinken zu verzichten seit ich nen Führerschein hab,fällt mir eig gar nicht schwer.Anderereits fällt es mir schwer nicht zu trinken,wenn ich Probleme hab (in den letzen 2 Monaten hats echt nochmal )zu genommen und ich war mind.4 Tage die Woche betrunken),jetzt frage ich mich bin ich schon gefährdet?weil ich denke mir,einerseits kann ich ja darauf verzichten und andererseits halt nicht?!
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unhappy female

Seelenwrack

Date of registration: Sep 22nd 2004

Posts: 73

2

Saturday, July 17th 2010, 11:43pm

Hi,
ob man schon von Sucht sprechen kann weiß ich nicht, aber gefährdet bist du in jedem Fall !!! Wenn du merkst es geht doch irgendwie nicht mehr ohne, dann geht das ja auch schon in Richtung Abhängigkeit, auch wenn du vielleicht noch keine körperlichen Entzugserscheinungen hast. Ich würde dir raten eine Beratungsstelle auf zu suchen, oder wenn du schon in Therapie bist es dort anzusprechen.

LG, unhappy
"Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten."

Sigmund Freud
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H0peless24 male

der Suchende

Date of registration: Jun 15th 2010

Posts: 15

3

Tuesday, July 20th 2010, 11:50pm

Hmm also ganz Recht kann ich "unhappy" nun jetzt nicht geben. Der Schlüssel ist in meinen Augen nicht, den Alkoholkonsum durch Therapie einzugrenzen, beziehungsweise zu unterbinden. Es ist viel wichtiger sich vielmehr selbst die Frage zu stellen, woher so viele Probleme entstehen, dass man nur noch Lust hat sich "wegzuballern". Oder bei welchen Problemen (mehr oder weniger stark) neige ich dazu, und wieviel trinke ich wenn das Problem groß ist oder, oder, oder...
Ich denke dafür ist eine Therapie nicht notwendig oder auf alle Fälle verfrüht. Ich würde erstmal abwarten. Diese Phasen wo man mal mehr trinkt hatte ich auch schon zu genüge. Bestimmt mitlerweile über 8 Jahre verteilt. Zur WM beispielsweise war ich fast jeden Tag voll. Ich interpretierte, ein eher seltenes fröhliches Ereignis dazu zu nutzen meine ganzen Sorgen zu unterdrücken/ zu unterbinden mit Alk. Völliger Quatsch eigentlich...aber es war zeitlich begrenzt. Ich wusste danach wird wieder alles anders sein. So war es auch, meine Probleme werden zurzeit langsam weniger...
Wenn Du sagst du hattest das früher alles gut im Griff, dann werden auch für Dich wieder bessere Zeiten hereinbrechen.
Was sind denn das für Probleme die Du die letzten 2 Monate hattest?
Auf alle Fälle kann ich dich gut verstehen, ich trinke auch ständig wenn ich Probleme habe. Aber zum Therapeuten würde ich deswegen nicht gehen...
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Wirhabenkeinefluegel female

teilzeitleiche

Date of registration: Jul 17th 2009

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Wednesday, July 21st 2010, 12:01am

ich würde dir auch dringend raten zu einer beratunsstelle zugehen. weil ich denke wenn man sich ständig aus kummer betrinkt schafft man es alleine nicht mehr und jemandem dann davon abzuraten eine beratungsstelle aufzusuchen find ich fahrlässig!
liebe grüsse und viel kraft isa
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Date of registration: Sep 26th 2006

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Monday, July 26th 2010, 7:28pm

Hallo minimaus,

ich finde Dein Trinkverhalten auch sehr gefährlich. Du bist Dir der macht des Alkohols bewußt und setzt ihn ganz bewußt für eine Zwecke ein. Es ist natürlich einfach sich bei jeden Problem"abzuschießen" ändern tust Du damit gar nichts. Du hast geschrieben Du trinkst immer ein bißchen, wenn es sich ergibt. Gehe ich recht in der Annahme das es mittlerweile fast jeden Tag so ist, dass Du ein bißchen trinkst? Ob Du wiklich alkoholkrank bist kann ich Dir natürlich auch nicht sagen, aber du bist zumindest im höchsten Maße suchtgefährdet. Wenn ein Mitglied meint er würde niemals zu einem Therapeuten gehen, dann ist es seine Sicht der Dinge, obwohl ich für grob fahrlässig halte, jemand der Hilfe sucht diesen Schritt auszureden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, ich selbst bin Alkoholiker, allerdings seit fast 11 Jahren trocken. Den Vorschlag zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen halte ich für wichtig. Du kannst auch zu einem Meeting von einer Selbsthilfegruppe von Alkoholikern gehen, die werden Dir einiges dazu erzählen können. Ein Tipp von mir, versuche mal einen Monat ohne Alkohol auszukommen und höre in Dich hinein, wie Du Dich dabei fühlst. Solltest Du Entzugserscheinungen bekommen, Schweißausbrüche, zittrige Hände, eine gesteigerte Unruhe, dann solltest Du schnellstens zum Arzt gehen und Dich in ein Krankenhaus einweisen lassen. Ein kalter Entzug könnte unter Umständen tödlich enden.

Gruß battlemönch
"Die Welt macht also langsam doch Fortschritte, vor 300 Jahren hätte man mich noch mitverbrannt."Sigmund Freud (1865 - 1939)
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Kitty female

Beginner

Date of registration: Jul 30th 2010

Posts: 5

6

Friday, July 30th 2010, 9:40pm

Hallo Minimaus,
leider kenne ich das Thema Alkohol nur zu gut. Es kommt immer darauf an ob Du zum einen den Willen hast und zum andern ob Du bereits physisch abhängig zu sein scheinst. Dies bekommst Du allerdings raus in dem Du auf den Alk verzichtest. Sagt Dir der Kopf Du brauchst was ohne körperliche Anzeichen wie Schwitzen, Zittern, Kopfweh oä...so kannst es mit nen kalten Entzug schaffen. Ich habe dies mit 16 eigenständig durch, es ist hart aber es hilft!
Sehr gut finde ich, dass Du bereits weist warum und wann Du zum Alkohol greifst.
Ich denke das diverse Stellen auch hilfreich sein können.
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