Friday, September 10th 2010, 10:07pm

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diss1234

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1

Saturday, July 31st 2010, 2:11am

Wo ist der Ausgang ?

Hallo Leute,
Wo ist der Ausgang oder wie lange hält Mannes auszukämpfen? Entschuldige bitte, dass meine Rechtschreibung nicht perfekt ist, ich muss dem Computer diktieren. Ich glaube viele von euch, haben ähnliche Erfahrungen sammeln müssen wie ich. Eine mehr oder weniger gestörte Jugend, eine grausame Schulzeit, ständig auf sich alleine gestellt sein. Von der Kindheit reden wir besser nicht. Vorprogrammiert: also kein besonders guter Umgang, keine echten Freunde. Frühes Rauchen, frühes trinken. Fehldiagnosen, Langzeittherapie gegen das Trinken. Sackgassen, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, wer kann helfen? Irgendwann kam dann der totale Zusammenbruch. Das erste Malpsychiatrie, geschlossene...
Trotzdem so etwas wie Hoffnung, Ärzte versprechen viel. Fast ein Jahrpsychiatrie. Danach Rückkehr in den Job. Doch nicht war mehr so wie zuvor. Einige Wochen noch, und ich wurde gekündigt .Das war vor 20 Jahren. Seitdem: viele therapieren, Ärzte, betreutes Wohnen, viele Hoffnungen und keine davon ist wahr geworden. Das Gegenteil ist eingetreten. Viele Menschen die mich oder ich sie begleitet habe sind mittlerweile Tod. Keiner von ihnen starb eines natürlichen Todes. Fast noch schlimmer, die jetzt in der Forensik sind. Ich habe selber einen die sehr Fälle mitbekommen. Unglaublich was da passierte. Ein Opfer wurde zum Täter gemacht. Keiner der Menschen, die mit verantwortlich waren, wie Psychologen, Sozialarbeitern oder das Jugendamt, wurden angeklagt. Wenn Ihre einen Beruf ergreifen wollt, wo egal was ihre Macht, keinerlei Verantwortung auf euch zurückfällt, werdet Psychologe. Ihr glaubt, ich gebe meine Verantwortung ab, suche einen weiteren schuldigen für meine Situation ? Nein ! Ich selber habe mit und für diese Leute gearbeitet. Habe Ehrenamtlich Gruppen betreut, Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Ich war lange Zeit gefangen in dem glauben, sie helfen mir. Und ich kann etwas weitergeben. Bis zu dem ersten Suizid mit Ansage eines Freundes, geholfen, reagiert hat niemand. Das war im betreuten Wohnen. Ich habe darauf hin viele Gespräche mit dem "Chef" geführt. Wir waren uns auch Privat näher gekommen. Da dachte ich noch das sich etwas ändert, das die Personen die offensichtlich versagt haben reagieren. Nichts passierte. Dann kam mein erster suizidVersuch. Ohne Ankündigung, ohne das ich wollte das jemand davon erfährt. Ich wollte keinen Hilfeschrei senden, ich wollte gehen. Wochen später machte ich diesen Versuch zum Thema, das heißt , ich wollte es aber niemand ist darauf eingegangen. NIEMAND! Ich habe das zum Thema machen wollen, weil ich eine weitere Traumatisierung durch mich selbst erfahren habe und diese Todesangst mich nicht mehr loslies. Da begann das Hilfesystem mächtig zu bröckeln. Ich sagte mir, ok, die sind eben nicht gut genug ausgebildet und versuchte eine weitere Stationäre Therapie speziell im Diss Bereich zu bekommen. Bis zu dem Vorgespräch bin ich gekommen und dieser merkwürdige Arzt versuchte einen wechsel zu provozieren. Lautes Gelächter in mir und große Zweifel. War aber egal, der Arzt meinte ich sei zu Krank für seine Station!? Was,wie? Seit dem war ich auf weiteren Beerdigungen, habe weitere eigene Versuche unternommen von denen niemand etwas weiß. Und ich habe keinerlei Vertrauen mehr zu Irgendwelchen Ärzten oder Sogenannten Therapeuten. Mir ist klar das ich Kritik ernten werde, und das ich oft selber schuld war. Ich hätte sehr viel kritischer sein müssen mit dem was mir jemand sagt oder rät. Doch was ist mit denen die jetzt Tod sind ? Die Hilfe gesucht haben und das gegenteil fanden und denen die sie betreuten und nach wie vor andere Menschen "betreuen". Wo ist der Ausgang ? Danke Oliver
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simon.h

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2

Saturday, July 31st 2010, 11:30am

hi diss1234

auch ich habe meine negatieven ervahrungen mit so genanten tera und wesen im weißem kittel die versuchen dir etwas beizubringen wovon sie keinen plan haben.
Die mir versucht haben beizubringen das ich nicht krank binn.

Naja es ist nicht immer einfach hilfe zu bekommen aber es sind menschen die versuchen in den körper und die seele anderer zu schauen. Vertrauen aufzubauen ist sehr schwehr und leuten zu glauben auch. Wichtig ist das du weißt das du hilfe brauchst und auch hilfe bekommst.
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Nelke Bumm female

Dissoziativus

Date of registration: Oct 1st 2005

Posts: 657

Thanks: 13

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Saturday, July 31st 2010, 5:50pm

Hallo Oliver!

Das, was du schreibst, hört sich sehr tragisch an! Ich kann dich leider gut verstehen. Nicht alles, denn du hast Ereignisse, die sich ereignet haben, nur kurz angerissen, aber leider habe ich auch meine schlechten Erfahrungen mit einer so genannten therapeutischen WGs gemacht,in der es wirklich nur darum gegangen ist, die Menschen reihenweise in die Gesellschaft einzugliedern, damit sie funktionieren, ohne zu berücksichtigen, wie es dem einzelnen dabei geht ("Unintegrierbare", wie die suizidal wurden oder konflikte ansprechen wollten wurden dann aussortiert bzw. aus der WG geschmissen). Aber ich hab auch von WGs gehört, die sich für mich sehr gut anhören (proMente, windhorse). Psychiatrische Stationen. Und, oh ja, Berufsintegrationsinstitute, auch schon dagewesen. Bei einem Suizid werden sie schon ordentlich vorsichtig (könnte ja auch für sie Konsequenzen haben), aber sonst steht es manchen dieser Institute scheinbar nicht fern, die Leute zu brechen. Und Arbeitsamt, wimmelt nur so von unfreundlichen Menschen, in vielen Fällen wird man behandelt, wie ein Aufwischfetzen. (Manchmal gibt es auch sehr nette, fachlich UND gefühlsmäßig kompetente Personen.) Obwohl Psychologen, Sozialarbeiter, etc. vorhanden sind. Und das ist nicht zu entschuldigen mit "Schwarze Schafe gibt es überall". Solche Menschen ruinieren einfach das Renommé des Beruf(ung)sstandes Psychologe, Sozialarbeitern, die Willens sind, auch ihr Herz einzuschalten (bzw. Intuition) einzuschalten sowie ihren kritischen Geist. Mit Forensik hatte ich bisher nichts zu tun und kenne auch keine Menschen, die dort zu tun hatten.

Es gibt sie aber dennoch! PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, Menschen, die in einem Beruf arbeiten, die total dahinter sind, andere zu unterstützen, andere wahrzunehmen, zu erkennen, was der andere braucht, und das sehr kompetent (was manchmal natürlich recht schmerzhaft ist), einfühlsam, wertschätzend und menschlich.

Auch wenn du die tragische Seite hautnah miterleben musstest, gib nicht auf! Vielleicht kannst du nach deinen Erfahrungen erkennen, worauf es in einer Begegnung ankommt, damit du bereits am Anfang solche destruktiven Beziehungen erkennen kannst und dich von solchen nicht verzehren lässt sondern weitergehst und schaust, wo es Personen gibt, bei denen du auch viel positives abgewinnen kannst!

Viel Erfolg,
alles Gute
R.
Fürs Gedankenkreisen sollt ich Kilometergeld verlangen!
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